Steckbrief

Name: Natan Schmed
Standort: Markdorf, Deutschland
Aufenthaltslänge: 3 Monate
Lehrberuf: Logistiker

Auslandaufenthalt in Markdorf, Deutschland

Am Mittwochmorgen startete meine Reise nach Deutschland zu meinen drei Monatigen Ausland Aufenthalt. Nach vier Stunden Zugfahrt war ich auf fremdes Land gestossen und war bereit für die Herausforderung die mir entgegenkam. Angekommen in der EFTEC wurde ich herzlich begrüsst, und es kam mir vor als ob sie schon auf mich gewartet hatten. Alle waren sehr freundlich und immer gut gelaunt. Nach kurzer Zeit war ich mit diesem Virus auch infiziert was mir natürlich Freude machte. Nachdem Frau Schleyer mir mein neuen Arbeitsplatz gezeigt hatte, ging es für mich zur Unterkunft. Ich wohnte in Ahausen, ein kleines Dorf ausserhalb von Markdorf. Sie lag im Obergeschoss eines Hauses, die Wohnung gefiel mir sehr gut und ich fand es heimisch. Nachdem die Wohnung nach meinen Geschmack eingerichtet worden war, stand noch einkaufen auf dem Programm, da die Reise hungrig gemacht hatte. Nach langer Suche hatte ich einen Laden gefunden. Es war ein kleiner Dorfladen und dort kennte sich jeder untereinander, was die Sache viel gemütlicher machte. Mit schönen neuen Erfahrungen ging mein erster Tag zu ende, und motivierte für den ersten Arbeitstag.

Meine Aufgaben

Meine Aufgabe als Logistiker, war am Anfang die Ware im System zu einzutragen. Dieser Vorgang ist notwendig, damit es eine Übersicht über das Lager gibt. Das Programm womit ich arbeitete, war total ein anderes als bei uns in der Ems Chemie. Doch schon am zweiten Tag bekam ich andere Arbeiten. Ich schnappte mir ein Wagen und fing an Sachen für Projekte bereitzustellen. Die Aufgabe war nicht anspruchsvoll, doch ich lernte so das Lager kennen und welche Ware eingelagert war. Mit der Zeit lernte ich auch den Versand kennen. Ware für Kunden bereitstellen, und natürlich auch das versenden der Ware. Ich lernte viele neue Sachen kennen die ich noch nie im Leben gemacht hatte. Die Arbeit am Computer, zum Versenden war eine extrem neue Erfahrung, und ich erkannte, dass viel Arbeit dahinter steckt. Ich durfte nicht mit dem Stapler fahren, weil es in Deutschland erst mit 18 Jahren erlaubt ist. Es hatte mir schon gefehlt, da ich gerne fahre.

Ich hatte eine gute Aufgaben Abwechslung, und bekam immer mehr Erkenntnisse über die EFTEC. Dieser Auslandaufenthalt hat sich nur schon von der Arbeit her gelohnt, weil die meisten Arbeiten sehr Unterschiedlich zur Ems Chemie sind.

Die Menschen

Über die Menschen kann ich fast nur das gute sagen. Klar gab es auch zwischendrin Personen wo man sich hätte ersparen können, doch es war eine gute Erfahrung. Die Menschen sind sehr Freundlich und offen. Sie haben viel Humor und so war es möglich, dass sie aus einer schlechten Laune ganz schnell ein lächeln machten. Die Motivation zu arbeiten war immer da, weil die freunde schon am Morgen anfing mit aufstehen. Während der Arbeit wurde auch gerne gelacht, dennoch nur solange, wenn auch die Arbeit gemacht worden ist. Viele Sachen wurden ausgetauscht. Ich wurde viel über die Schweiz gefragt. Und die Menschen viel über Deutschland. Ich hatte nie ein Geheimnis draus gemacht, egal wo ich hinging oder mit wem ich sprach, dass ich Schweizer bin, was jedoch sowieso nicht möglich war, weil meine Deutsche Sprache und die der einheimischen doch ein grosser Unterschied war. In der Zeit habe ich viele neue Menschen kennengelernt und mit denen etwas am Wochenende oder nach der Arbeit unternommen. Jedoch muss ich zugeben, dass ich froh war das ich kein Auto hatte, denn mit dem Fahrstiel der Deutschen hätte ich wohl gerne mal auf die Hupe gedrückt.

In der Freizeit

Die grösste Schwierigkeit war, dass ich kein Auto hatte und so schnell mit dem Öffentlichen Verkehr zurechtkommen musste. Ich bin auch am Wochenende immer in Deutschland geblieben, da es sich aus meiner Sicht nicht lohnte immer nachhause zu gehen. Dadurch habe ich viele neue Sachen ausprobiert und gemacht.

Markdorf, 10 Minuten Autofahrt entfernt von meiner Wohnung habe ich verschiedene Sachen geschaut. Die letzten Wochen die ich noch dort war, bin ich mit einen Mitarbeiter im Fitnessstudio gewesen. Ich war vorher noch nie dort, um so mehr hat mich diese neue Erfahrung glücklich gemacht. Doch auch ein Tattoo Studio habe ich zufällig besucht. Tätowiert hab ich mich bis zum Schluss trotzdem nicht. Im Lemon Klub ist feiern mit Stimmung garantiert.

Friedrichshafen, wo man sehr gut Einkaufen und auch am See zum schwimmen gehen kann. In Friedrichshafen gibt es immer Ausstellungen von verschiedene Sachen, so dass ich auf der Euromesse (Eine Ausstellung von Fahrrädern jeder Art und Marke) wie auch auf die Interboot ( Ausstellung von Booten, Yachten Wassersport Ausrüstung und auch Wintersport Ausrüstung) gewesen bin. Doch auch Action ist nicht zu kurz gekommen, Lasertec. Wie der Name schon sagt, Laserpistole und auf in den Kampf. Nach einer ¾ Stunde ist das T-Shirt schön Nass, doch der Adrenalin und Spassfaktor sehr hoch.

Konstanz, die Einkauf Stadt für die Schweizer. Günstig Einkaufen und die MwSt. zurück, was will man noch mehr ? Im Einkaufszentrum „ Lago“ findet man alles was sein Herz begehrt und vieles mehr.

Ravensburg, eine sehr schöne Stadt. Im Zentrum der Stadt findet man viele verschiedene Sachen zum anschauen. Natürlich ist das Einkaufen dort für Jung und Alt ein vergnügen.

Am Wochenende haben mich auch manchmal Kollegen besucht. Am meisten habe ich jedoch mit meinen Nachbarn Unternommen. Durch Gespräche haben wir uns gut verstanden und haben die eine oder andere Sache am Wochenende oder der Woche durch Unternommen.

Fazit

Es war einen sehr Schöne Zeit und ich würde es sofort nochmal machen. Am Anfang hatte ich Zweifel das ich Unterschiede zwischen Deutschland und die Schweiz sehen würde, doch es ist nah genug von zuhause dennoch weit weg genug um neue Erfahrungen sammeln zu können. Es hat mir nicht nur im Arbeitsleben geholfen sondern auch im Privaten Leben. Es war das Erste mal, dass ich alleine gewohnt habe, und alles selber machen musste. Ich bin sehr Glücklich darüber das ich die Chance ergriffen habe und nach Deutschland gegangen bin. Auch für mein weiteres Leben werden diese Erfahrungen sehr Nutzbar und Hilfreich sein.

Ein solcher Aufenthalt verändert einen Mensch, und man macht sich mehr Gedanken über Sachen, die Ihn einem nie aufgefallen sind. Zumindest war es so bei mir.

Ich würde ohne zu zögern mich nochmal für den Auslandaufenthalt Entscheiden. Die drei Monate bei der Tochterfirma wird mir für die Zukunft sicher viel gebracht haben. Ich möchte mich bei der Ems Chemie bedanken, dass ich diese Erfahrung machen durfte.

Natan Schmed

Fotos von Natan

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